TOUR DE RESPECT À LA MÉMOIRE D'ALBERT RICHTER                                Twitter   Facebook

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Tour de Respect 2018


Unter der Schirmherrschaft von/Sous le patronage de

Nathalie LOISEAU, ministre auprès du minstre de L'Euope et des affaires éxtrangères, chargée des affaires europeenes - plus

Michael ROTH, Staatsminister für Europa, Beauftragter für Deutsch-Französische Zusammenarbeit - mehr

Mit freundlicher Unterstützung von/Avec le soutien amical de

Loïc LUYEYE, Bureau des relations internationales, des affaires européennes, et des grands événements sportifs internationaux

Ministère des Sports



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Sponsoren 2018

             


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Grußwort von Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker

Liebe Radsportlerinnen und Radsportler,
liebe Aktive und Unterstützer der Tour de Respect,


mit Ihrer Initiative würdigen Sie in einem besonderen Maße den Kölner Radprofi Albert Richter. Sie gedenken des siebenfachen Deutschen Meisters, der sich dem NS-Regime widersetzte und nach einem Akt der Menschlichkeit mit seinem Leben zahlen musste. Auf sechs Etappen greifen Sie diese Haltung von Loyalität und Zivilcourage auf. Sie beziehen klar Stellung gegen Rassismus, Antisemitismus und die Ausgrenzung von Menschen. Dabei gehen Sie über Grenzen hinaus – über die eigenen körperlichen, aber auch die Grenzen von Ländern, die zur Wirkungszeit von Albert Richter in Konflikt und Krieg miteinander lagen. Ganz im Sinne des Sportlers Albert Richter bauen Sie genau dort heute Brücken und erinnern daran, dass unser gemeinsamer Frieden und die Idee eines vereinten Europas immer wieder erneuert werden müssen. Hierbei verbinden Sie die vorbildlichen Werte mit dem Lebensinhalts Ihres Vorbildes: dem Radfahren. Sport kann auch in der heutigen Zeit Verbindungen schaffen und Trennungen überwinden.

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wünsche ich einen gelungen Start in Köln, einen erfolgreichen Weg nach Frankreich und eine gesunde Ankunft in Paris
.

Henriette Reker
Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

Grußwort von Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen

Liebe Freundinnen und Freunde des Radsports,
die Tour de Respect à la Mémoire d’Albert Richter ist eine Veranstaltung, die in kein gängiges Raster fällt. Sie findet statt in Gedenken an ein großes Radsportidol und an einen Widerstandskämpfer und sie ehrt eine Haltung. Eine Haltung, die bis heute Vorbild ist und sich mit Zivilcourage, Loyalität und Humanität beschreiben lässt. Albert Richter hat seine internationale Reputation und seine nationale Popularität genutzt, um ein Zeichen zu setzen gegen Antisemitismus und Chauvinismus.
Die Tour des Respect greift diese Haltung Albert Richters auf, um Ländergrenzen übergreifend mit dem Sport, den Albert Richter liebte, eine Brücke zu bauen zu unseren Nachbarn. Radsportlich führt die Tour de Respect durch historisches Terrain, das immer wieder von Konflikten und Kriegen gebeutelt wurde und heute eine europäische Kernregion ist, die politisch, wirtschaftlich und kulturell über engste und stabile Verbindungen verfügt. Die Tour de Respect à la Mémoire d’Albert Richter ist daher auch ein Beitrag zur Erinnerung, dass unser Frieden und unser europäisches Zusammenstehen hart erkämpft sind und immer wieder erneuert werden müssen.
Albert Richter hat mit seiner Haltung dazu beigetragen, dass auch in schwerster Zeit humanitäre Tugenden im Sport wie in der Gesellschaft überdauern können. Davon profitieren wir heute, denn ein Vorbild wie Albert Richter ist zeitlos.
Ich bedanke mich bei allen, die die Tour de Respect à la Mémoire d’Albert Richter mit großem persönlichem und ehrenamtlichem Einsatz erst möglich gemacht haben. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wünsche ich gute Beine, bestes Sitzfleisch und die erforderliche Ausdauer, um gesund und glücklich in Paris anzukommen.

Andrea Milz


Chers amis du cyclisme,
Le Tour de Respect à la Mémoire d'Albert Richter est un événement qui ne tombe pas dans une grille commune. Elle se déroule à la mémoire d'un grand cycliste et d'un résistant et elle honore une attitude. Une attitude qui est encore un modèle aujourd'hui et qui peut être décrite par le courage civil, la loyauté et l'humanité. Albert Richter a utilisé sa réputation internationale et sa popularité nationale pour donner l'exemple contre l'antisémitisme et le chauvinisme.
Le Tour des Respect reprend l'attitude d'Albert Richter pour construire un pont avec nos voisins au-delà des frontières nationales avec le sport qu'Albert Richter aimait. En termes de cyclisme, le Tour de Respect traverse des terrains historiques qui ont été secoués à maintes reprises par des conflits et des guerres et constitue aujourd'hui une région européenne centrale qui a les liens politiques, économiques et culturels les plus étroits et les plus stables. Le Tour de Respect à la Mémoire d'Albert Richter est donc aussi une contribution à la mémoire que notre paix et notre unité européenne sont durement combattues et doivent être renouvelées encore et encore.
L'attitude d'Albert Richter a contribué à faire en sorte que les vertus humanitaires dans le sport et la société puissent survivre même dans les moments les plus difficiles. Nous en profitons aujourd'hui, car un modèle comme Albert Richter est intemporel.
Je tiens à remercier tous ceux qui ont rendu possible le Tour de Respect à la Mémoire d'Albert Richter avec un grand engagement personnel et volontaire. Je souhaite à tous les participants de bonnes jambes, la meilleure viande assise et l'endurance nécessaire pour arriver à Paris en bonne santé et heureux.

Andrea Milz


Grußwort von Marcel Wüst

Liebe Unterstützer und aktive "in die Pedale Treter" der Tour de Respect, So schwer der Streckenverlauf für die Mitradler und Radlerinnen auch sein mag, bedenken sie bei Schmerzen in den Beinen und pfeifenden Lungen immer, dass sie mit Ihrem „Leiden“ dafür kämpfen, dass es anderen besser geht. Respekt und Toleranz sind zwei sehr wichtige Komponenten im gesellschaftlichen Zusammenleben, die aber leider immer häufiger „unter die Räder“ kommen. Mit der Fahrt von meiner Heimatstadt Köln in die Metropole Paris, wo auch alljährlich die Tour de France zu Ende geht, machen sie alle darauf Aufmerksam, dass es diese Tugend wieder zu entdecken gilt. Ob Prominenz aus Sport, Unterhaltung oder Kunst, ob ambitionierter Mitradler oder Helfer im Begleittross - alle tragen dazu bei, mit jeder Pedalumdrehung ein paar Mitstreiter mehr zu gewinnen...und am Ende der Fahrt auch etwas Respekt vor der eigenen Leistung haben zu können! In diesem Sinne wünsche ich allen Rückenwind und eine unfallfreie Tour. With respect…

Mot de salutation par Marcel Wüst

Chers supporters et "pédales" actifs du Tour de Respect, aussi difficile que soit le parcours pour les cyclistes, rappelez-vous toujours que lorsqu'ils ont mal aux jambes et aux poumons sifflants, ils se battent avec leur "souffrance" pour que les autres se sentent mieux. Le respect et la tolérance sont deux éléments très importants de la coexistence sociale, mais malheureusement, ils sont de plus en plus " jetés sous les roues ".En voyageant de Cologne, ma ville natale, jusqu'à la métropole parisienne, où le Tour de France se termine chaque année, ils attirent tous l'attention sur la nécessité de redécouvrir cette vertu. Qu'il s'agisse de célébrités du sport, du divertissement ou de l'art, de cyclistes ambitieux ou d'assistants dans le véhicule de soutien - tout cela contribue à gagner quelques compétiteurs supplémentaires à chaque tour de pédale... et à la fin de la course, vous pouvez aussi avoir un peu de respect pour votre propre performance ! Dans ce sens, je souhaite que tout le vent arrière et un tour sans accident.  Avec tout le respect que je vous dois....

Greeting by Marcel Wüst

Dear supporters and active "pedals" of the Tour de Respect, however difficult the route may be for the cyclists, always remember that when they have pain in their legs and whistling lungs, they fight with their "suffering" to make others feel better. Respect and tolerance are two very important components in social coexistence, but unfortunately they are increasingly being "thrown under the wheels". On their journey from my home town of Cologne to the metropolis of Paris, where the Tour de France also ends every year, they all draw attention to the need to rediscover this virtue. Whether celebrities from sport, entertainment or art, whether ambitious fellow cyclists or helpers in the support vehicle - all contribute to winning a few more competitors with every pedal turn...and at the end of the ride you can also have some respect for your own performance! In this sense I wish all tailwind and an accident-free tour. With respect...
            


  Ihr Marcel Wüst